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Induktionskochfeld oder Wasserkocher?

Wo kocht das Wasser am schnellsten und energiesparendsten?

 

Wir werden oft in den Beratungsgesprächen von Ihnen gefragt, ob ein Wasserkocher effektiver und schneller ist als ein neues Induktionskochfeld.
Daher sind wir der Frage nachgegangen und haben in einem Versuch getestet, welche Methode effektiver ist.

In einem neuen Wasserkocher haben wir einen Liter kaltes Wasser erwärmt. Dieser benötigt dazu ca. 3 Minuten und 35 Sekunden. Das Energie-Messgerät zeigt einen Verbrauch von 0,1 kWh an.
Im Vergleich dazu haben wir in unserer Ausstellung auf einem neuen Induktionskochfeld (Siemens Modell EX677LYC1E) einen Liter Wasser erwärmt. Zum Einsatz kam ein Topf mit Deckel bei Leistungsstufe 9. Hier verbraucht das Kochfeld ebenso wie der Wasserkocher 0,1 kWh und benötigt 3 Minuten und 30 Sekunden bis das Wasser richtig kocht. Also fast gleich.

Nun hat das Kochfeld aber noch ein Ass im Ärmel, nämlich die sogenannte Boost-Funktion. Beim selben Versuch wie zuvor mit der Boost-Funktion hat das Wasser nach gerade mal ca. 1 min und 40 Sekunden benötigt, bis es kocht. Für diesen Vorgang wird ein Energieverbrauch von 0,08 kWh angezeigt.

Fazit: Es lohnt sich, das Wasser auf dem Induktionskochfeld mit der Boost-Funktion zu erwärmen. Die Phase des Erwärmens verkürzt sich um mehr als die Hälfte der Zeit und der Stromverbrauch sinkt um 20%! Somit dürften die Tage Ihres Wasserkochers in der Küche gezählt sein, denn dessen Verbrauch steigt, umso mehr die Heizspirale verkalkt.